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  Die Funktionsweise des Plasma

 

Als Plasma bezeichnet man auch den vierten Aggregatzustand der Materie. Plasma beruht auf einem
einfachen physikalischem Prinzip: Durch ständige Energiezufuhr verändern sich die Aggregatzustände.
Erhitzt man feste Materie, geht diese zuerst in einen flüssigen und anschließend in einen gasförmigen
Zustand über. Wird einem Gas nun permanent Energie zugeführt, lösen sich die Elektronen von den
Gasmolekülen und es entsteht ein Gemisch aus neutralen, positiv und negativ geladenen Atomen die
elektrisch leitend sind. Diesen erweiterten Aggregatzustand nennt man Plasma.

Mit der Plasmatechnik können Oberflächen erzeugt werden, die ideale Eigenschaften zum Aktivieren,
Beschichten, Bedrucken oder Reinigen auf verschiedensten Materialien vorweisen.

Die Plasmaprozesse werden flexibel auf die jeweiligen Anwendungen, den gewünschten Effekt und das
Material angepasst. So können selbst sehr komplizierte Geometrien problemlos plasmabehandelt werden.
Die thermischen und mechanischen Belastungen während der Plasmabehandlung sind sehr gering. Dadurch
lassen sich selbst empfindliche Materialien mit Plasma behandeln.

Diese Eigenschaften machen das Plasma zu einem besonders leistungsstarken und überaus flexiblen
Werkzeug für viele industrielle Anwendungen.

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